Fastnachtsverbrennen

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Begriff Definition
Fastnachtsverbrennen

Fastnachtsendbrauch am Fastnachtsdienstagabend. Die Fastnacht und damit die Sünde wird symbolisch verurteilt und verbrannt und damit beendet. Hat nichts mit der mittelalterlich-neuzeitlichen Hexenverbrennung zu tun. Andererseits doch, wenn man bedenkt, dass man die armen Sünderinnen einäscherte, um sie, zu ihrem Heil und eigenem Besten, an weiterem Irren zu hindern. Anderntags jedenfalls heißt es am Aschermittwoch: „Memento moriendum esse!“, von schreibfaulen Mönchen zu „Memento mori!“ verstümmelt, da sie es allbott niederkritzeln mussten. (Denk daran, dass du über kurz oder lang tot bist, und deine Spuren allenfalls im Archiv, wenn du brav bist, abgelegt werden. Und dort ruht schweigend Feind an Feind, friedlich in Ewigkeit vereint. Die Freunde liegen etwas weiter, jedoch auch diese nicht mehr heiter.)