Leitbild

   
  Unsere Ablehnungen
   
Es gibt keine Ausdehnung der Fastnacht über die Traditionsräume hinaus.
Dem Verlust lokaler Brauchformen soll entgegengewirkt werden.
Einer Verdrängung von Traditionsfiguren und der Schwächung der Ortsfasnet zum Beispiel durch häufige Auswärtsbesuche muss entschieden entgegen gewirkt werden.
Die so genannte „freie“ oder „wilde“ Fastnacht ist ein fester Bestandteil des Brauchrepertoires.
Sie darf durch Uniformierung von Narrenkleidern und strenge Reglements keinesfalls verdrängt werden. Die Zünfte sind aufgefordert hier positiv in diese Richtung wirkende Anstrengungen zu unternehmen.
Die VSAN will keine Ausdehnung von Tendenzen, die nicht der schwäbisch-alemannischen Fastnachtstradition und unseren Werten entsprechen.
Alkohol- und Gewaltexzessen sowie Vandalismus muss entschieden entgegen getreten werden.
Dem Narr obliegt das Rügerecht. Insofern hütet sich die Führung der VSAN vor einer Anbiederung an die Politik und deren Funktionsträger.
Die VSAN tritt entschieden gegen eine Kommerzialisierung der Fastnacht als Selbstzweck ein.
   
  Aufgrund der Ergebnisse der Leitbildkommission und der Tagung der Zunftmeister und Brauchtums-
beauftragten zusammengefasst und formuliert von Wulf Wager Version 2/4.10.2007
   
  Nicht zum Leitbild gehörend, aber im Rahmen der Diskussion aufgetauchte Aufgaben und Forderungen an das Präsidium:
   
Bessere Darstellung der Ziele der VSAN
Austausch der VSAN-Zünfte untereinander
Verhältnis zu anderen Verbänden und Zünften klären bzw. verbessern
Imagepflege (Stellenwert) der VSAN
Fastnacht und Heimatkunde
Schlichtungsfunktion und Hilfe
   
Scheinwelt (Geschichte, Anspruch und Wirklichkeit)
Klärung der Urheberrechtsfragen
Kontrollorgan der Tradition
Fortbildung von Lehrer/Innen
Bessere Terminabsprachen bei Narrentreffen
Wahrung der Interessen der Zünfte
Kleinere Narrentreffen