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NEWS 16.11.11 - Das neue Journal Schwäbisch-Alemannischer Fastnacht ist da!

Das seit 1977 jährlich erscheinende Fastnachtsmagazin der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte kommt auch diesjahr wieder pünktlich zum 16. November, dem Gründungstag des Verbandes, auf den Markt.

Das in herausragendem Vierfarbendruck erscheinende Journal, auch als „Narrenbote“ bekannt, berichtet über verbandsinterne Ereignisse aber in erster Linie auch ganz aktuell über das Kulturphänomen Fastnacht. Und dies auf unterhaltsame Art, wissenschafltich vergleichend. Wie immer finden sich im reichbebilderten Heft interessante, die Themen umfassend erschließende Beiträge. Das Große Narrentreffen der Vereinigung 2012 in Konstanz wird ebenso behandelt wie die Spezialitäten verschiedener  Ortsfastnachten, beispielsweise in Aulendorf, Furtwangen oder Stockach, Journal_2012_webWolfach oder Sigmaringen. Natürlich stehen auch Sinn und Zukunft der Fastnacht zur Debatte, ein kritischer Artikel des Fernsehjournalisten Günter Schenk erschließt die Problematik. Die Beziehung zwischen Kunst und Fastnacht wird genauso abgehandelt wie die Bemühung der Vereinigung, europäischen Dimensionen der Fastnacht im 21. Jahrhundert gerecht zu werden. Ganz wichtiges Ereignis der Berichterstattung ist natürlich die Neukonzeption des Fastnachtsmuseums Narrenschopf in Bad Dürrheim, die sich langsam der Vollendung nähert. Und in diesem Zusammenhang auch die Stiftung von Villinger Schemmen aus drei Jahrhunderten, die der bekannte Maskenschnitzer Manfred Merz dem Narrenschopf zukommen ließ. Eine einmalige, hochqualitative Sammlung, in der fast alle berühmten Namen Villinger Maskenschnitzer vertreten sind und, die jeden rechten Narren, aber auch jeden Kunstkenner begeistert. Hier schließt sich auch ein Interview mit Volkskundler Prof. Dr. W. Mezger an, in dem völlig neue Aspekte der Masken-Geschichte Europas aufzeigt werden. Auch der freundschaftliche Blick über den Zaun zum Verband Oberrheinischer Narrenzünfte, der 2012 sein 75-jähriges Jubiläum feiert, fehlt nicht. Buchbesprechungen und Verbandspersonalia runden das Bild ab. Alles in allem eine Publikation, die  Narren, Volkskundler und jeden an Kultur interssierten Menschen anspricht und erfreut.

Weitere Infos zum Inhalt und Bezug finden Sie unter www.narri-narro.de